
Warum das Haus genau hier gebaut wurde, wie man darin lebte und was wir bei der Restaurierung bewusst nicht verändert haben.
Die Geschichte lesen →Wir haben das Haus durch Zufall entdeckt. Wir waren auf dem Weg unterwegs und standen plötzlich vor dieser beeindruckenden Aussicht: auf der einen Seite der Monte Rosa, auf der anderen der Mont Nery. Und dazwischen das Haus. Ein alter Stadel, der seit Jahrzehnten verlassen war. Mit viel Leidenschaft haben wir ihn restauriert und dabei Materialien und Atmosphäre respektiert. Heute gibt es hier zwei unabhängige Unterkünfte. Das Haus liegt in Edelboden Inferiore, zwischen dem Lys und dem Monte Rosa.
Die ältesten Spuren des Hauses reichen bis 1680 zurück. Auf dem Firstbalken steht 1735 – das Jahr des Wiederaufbaus und der Erweiterung, die ihm seine heutige Form gaben. Als wir es kauften, hatte es ungefähr fünfzig Jahre lang fast leer gestanden.
Wir haben das vorhandene Holz wiederverwendet, natürliche Putze und Cocciopesto in den Bädern eingesetzt. Die Heizung liegt unsichtbar im Boden. Im Stadel trifft eine Küche aus Edelstahl auf jahrhundertealte Lärchenwände. Geschichte und Gegenwart nebeneinander. Das Bad wurde von geduldigen Handwerkern in Cocciopesto ausgeführt – eine jahrtausendealte Technik, die bis heute erstaunlich wirkt.
Ein Doppelzimmer, ein Wohnraum mit Schlafsofa, eine große moderne Küche und ein Essbereich. Auf dem Balkon steht ein kleiner Tisch: Im Sommer frühstücken unsere Gäste dort, am Abend ist es der richtige Platz für ein Glas mit Blick über das weite Tal und auf den mächtigen Mont Nery.
Mont Nery ist kleiner und ruhiger: ein Doppelzimmer mit einem Originalbett aus dem Haus, ein großzügiges Bad, eine kleine Küchenzeile für Frühstück und Aperitivo sowie ein eigener Eingang. Natürliche Putze, Travertin und ein großes Fenster mit Blick ins Tal. Die Unterkunft ist für zwei Personen gedacht und für Tage, die man draußen verbringt. Der direkte Zugang zum Garten und der große Lärchentisch machen die Atmosphäre von Gressoney noch unmittelbarer.
Vom Haus aus kann man zu Fuß am Lys entlanggehen, in die Wälder hinaufsteigen oder die höher gelegenen Wege erreichen. Staffal und die Lifte von Monterosa Ski sind nur wenige Minuten entfernt. Im Sommer werden aus Skiern Wanderschuhe und Fahrräder – und aus Tagen solche, die gar nicht enden wollen.




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